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Samstag, 31. März 2012

Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2012 startet zum fünften Mal


Zum inzwischen fünften Mal ruft die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) e. V. Auszubildende auf, mit innovativen Ideen den Arbeitsschutz in ihren Lehrbetrieben zu verbessern. Bis zum 30. Juni 2012 werden Wettbewerbsbeiträge für den Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2012 angenommen, den Erstplatzierten winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro.

Praxisnahe Ideen für mehr Sicherheit


Arbeitsschutz ist auch Wirtschaftlichkeit: Mehr Sicherheit bedeutet weniger Krankheitsausfälle und erhöht das Gefühl in der Belegschaft, geschützt zu sein. Dadurch steigt auch die Motivation der Belegschaft, Spitzenleistungen zu liefern. Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz hat also durchaus etwas mit dem Erfolg des Unternehmens zu tun. In beide Richtungen will dieser Wettbewerb zielen und den Nachwuchs für dieses Thema sensibilisieren.

Arbeitssicherheit: Nicht nur ein Thema für die Berufsgenossenschaften


2011 hatten sich rund 200 Jugendliche mit 28 Projekten beteiligt, dabei reichte das Spekturm der Beiträge von Musikstücken bis hin zu Online-Medien. Die diesjährigen Gewinner des Jugend-Arbeitsschutz-Preises werden zur Messe Arbeitsschutz Aktuell (16. bis 18. Oktober, Messe Augsburg) eingeladen und dort während der Eröffnungsveranstaltung des Präventionsforums aus Messe und Kongress ihre Auszeichnungen erhalten.

Link: http://www.jugendarbeitsschutzpreis.de/webcom/show_article.php/_c-173/_lkm-620/i.html

Mittwoch, 16. September 2009

40 Jahre Berufsbildungsgesetz

Die berufliche Ausbildung in Deutschland feiert Jubiläum: Im September 1969 wurde durch eine gesetzliche Regelung eine bundeseinheitliche Grundlage für die Ausbildung junger Auszubildender in Betrieb und Berufsschule geschaffen, ohne die die betriebliche Ausbildung in Deutschland in seiner heutigen Ausprägung kaum möglich wäre. Seitdem haben sich mit dem Berufsbildungsgesetz die klaren Strukturen für die Berufsausbildungsvorbereitung, die Berufsausbildung sowie die berufliche Fortbildung und Umschulung 40 Jahre lang bewährt.

Tradition der Berufsbildung

Ohne mit jahrhundertelangen Tradition der deutschen Berufsbildung mit Wurzeln im mittelalterlichen Zunftwesen zu brechen, wurde ein Berufsausbildungssystem für die industrielle Bundesrepublik geschaffen, das sich auch in unserer sich von industriellen Strukturen lösenden Zeit nutzvoll einsetzen lässt, denn es enthält grundsätzliche Bestimmungen über Begründung, Beendigung und den prägenden Inhalt des Berufsausbildungsverhältnisses wie etwa die Frage einer angemessenen Vergütung.

Vorschriften der Berufsbildung

Hinzu treten Vorschriften über die Anerkennung von Ausbildungsberufen, die Ausbildungsordnung, das Prüfungswesen sowie die qualitative Überwachung, Beratung und Regelung der Berufsausbildung, Bereitstellung der Arbeitsmaterialien und Arbeitskleidung, Rechte und Pflichten zwischen Auszubildendem und Ausbilder sowie Fragen der Arbeitssicherheit.

Novellisierung des Berufsbildungsgesetzes im Mai 2005

Im Mai 2005 wurde das Berufsbildungsgesetz novellisiert, um u.a. eine flexiblere Zulassung von jungen Menschen aus vollzeitschulischer Ausbildung zur Kammerprüfung zu schaffen, aber auch zusätzliche Potenziale, Teile der Ausbildung im Ausland zu verbringen und neue Möglichkeiten einzuführen, eine Ausbildung in mehreren aufeinander aufbauenden Stufen zu komplettieren. Auch ist das Prüfungsrecht praxisgerecht weiter flexibilisiert.

Einheitliche Strukturen durch Berufsbildungsgesetzes

Die durch das Berufsbildungsgesetz ermöglichten einheitlichen Strukturen in der Berufsausbildung und der Arbeit von Berufsanfängern ist auch die Grundlage für eine Anpassung des Berufsbildungssystems in Deutschland an den technologischen und strukturellen Wandel, denn gerade in einer globalisierten Welt muss Bildung die Grundlage für dauerhafte und verlässliche Beschäftigung sein.